Wenn der Frühling kommt, setze ich auf Spinat, Radieschen, Lauchzwiebeln und die ersten Kräuter. Ein Körbchen frischer Blätter, dazu Linsen aus dem Vorrat, ergibt Salate, Pfannen und grüne Suppen. Radieschenblätter werden zu Pesto, die Knollen knuspern im Ofen. Alles ist frisch, leicht, budgetschonend und macht Vorfreude auf längere Tage.
Im Sommer explodieren Tomaten, Zucchini, Paprika und Pfirsiche vor Geschmack. Ich kaufe gegen Marktschluss eine gemischte Kiste, verarbeite sofort: Tomatensugo für den Tiefkühler, gegrillte Zucchini als Basis, Paprika für Shakshuka. Obst wird zu Kompott oder Topping. Mit Öl, Knoblauch, Kräutern entsteht Vielfalt, die Tage trägt und Geld spart.
Kaltes Wetter liebt warme Töpfe. Kürbis, Karotten, Sellerie, Rote Bete, Grünkohl und Weißkohl sind günstig, robust und sättigend. Ich röste Bleche voll Wurzelgemüse, koche Brühe mit Schalenresten und mixe cremige Suppen. Fein geschnitten, marinierter Kohl ersetzt teuren Salat. Gewürze wie Kreuzkümmel und Muskat geben Tiefe, Essig bringt helle Frische.